Alexander Schweitzer: "Die AfD ist durch und durch eine Versagerpartei"
Er will mit der SPD in Rheinland-Pfalz die Wahl gewinnen. Hier spricht Ministerpräsident Alexander Schweitzer über bayerische Schmerzrhetorik und sein früheres Idol.

Alexander Schweitzer, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz © Thomas Pirot für DIE ZEIT
Er will mit der SPD in Rheinland-Pfalz die Wahl gewinnen. Hier spricht Ministerpräsident Alexander Schweitzer über bayerische Schmerzrhetorik und sein früheres Idol.
11. Januar 2026, 17:44 Uhr
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Im März startet das Superwahljahr 2026. Zu den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz tritt Alexander Schweitzer erstmals als amtierender Ministerpräsident an. Das Amt hat der 52 Jahre alte Sozialdemokrat im Juli 2024 von Malu Dreyer übernommen. Seine Partei liegt in den Umfragen zurück. Dennoch gibt er sich zuversichtlich. Übersehen jedenfalls kann man ihn kaum. Schweitzer, Sohn eines Binnenschiffers, misst 2,06 Meter.
DIE ZEIT: Herr Schweitzer, im März wird in ihrem Bundesland gewählt. Rheinland-Pfalz ist eine der letzten Hochburgen Ihrer Partei, der SPD. Wie groß ist gerade die Last, die auf Ihnen liegt?
Alexander Schweitzer: Gar nicht groß. Ich bin sehr zuversichtlich und habe eine tiefe innere Ruhe, was Rheinland-Pfalz angeht.
ZEIT: Wenn Sie verlieren, was bleibt der SPD dann noch?
Schweitzer: Ich habe nicht vor, zu verlieren. Die von mir geführte Landesregierung erfreut sich hoher Anerkennung. Die Zustimmungswerte sind seit meinem Amtsantritt gewachsen. Sie sind höher als zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen, Hessen oder Baden-Württemberg und weit höher als die der Bundesregierung. Wir haben eine starke Bilanz. Es gibt keine Wechselstimmung.
ZEIT: Das kann man auch anders sehen. In der aktuellen Umfrage liegen Sie sechs Punkte hinter der Union und nur vier vor der AfD. Reicht es, auf persönliche Popularität zu setzen, um diese Lage noch zu drehen?