Alfons Schuhbeck: "Alfons wollte der König vom Platzl sein"
Er war der prominenteste Koch Deutschlands, dann landete er im Gefängnis. Freunde und Geschäftspartner über Aufstieg und Fall des Alfons Schuhbeck
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Am Münchner Platzl hatte Schuhbeck gleich mehrere Geschäfte. © James Yates für ZEITmagazin
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Er war der prominenteste Koch Deutschlands, dann landete er im Gefängnis: Freunde und Geschäftspartner über Aufstieg und Fall des Alfons Schuhbeck.
Aus der ZEIT Nr. 02/2026 Aktualisiert am 11. Januar 2026, 6:19 Uhr
Starkoch, Betrüger, Rampensau, charmanter Gastgeber, Steuerhinterzieher, Gefängnisinsasse: Das Leben des Alfons Schuhbeck, 76, ist außergewöhnlich. Aus dem Nichts erkochte er sich früh einen Stern, war 40 Jahre lang Koch der Prominenten, 2022 wurde er wegen Steuerhinterziehung verurteilt, 2025 wegen Insolvenzverschleppung und Betrug. Schuhbecks Aufstieg ist so beispiellos wie sein Absturz. Um sein Leben nachzuzeichnen, haben wir mit mehr als einem Dutzend Freunden, Weggefährten, Bekannten und Geschäftspartnern gesprochen, die ihn in seinen guten und schlechten Zeiten erlebt und begleitet haben. Einige von ihnen haben ihn im Gefängnis besucht. Andere beschreiben ihn als skrupellos.