Alpen: Sieben Menschen sterben bei Lawinen in Frankreich und Österreich
In den französischen Alpen wurden mehrere Skifahrer unter Schneemassen verschüttet, darunter ein Brite. Sie waren abseits der Piste gefahren. In Tirol starb eine Frau.
In den französischen Alpen wurden mehrere Skifahrer unter Schneemassen verschüttet, darunter ein Brite. Sie waren abseits der Piste gefahren. In Tirol starb eine Frau.
12. Januar 2026, 0:35 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, AFP, vsp
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Im Skigebiet La Plagne in den französischen Alpen kam ein britischer Skifahrer am Wochenende in einer Lawine ums Leben. © Jean-Pierre Clatot/AFP/dpa
Mehrere Lawinen in Skigebieten von Frankreich und Österreich haben am Wochenende sieben Menschen getötet. Die Skifahrer wurden abseits der Pisten von den Schneemassen verschüttet. Drei von ihnen starben am Samstag. Am Sonntag wurden vier weitere Tote gemeldet.
In La Plagne in den französischen Alpen starb den Angaben zufolge ein Brite, als er abseits der Piste von einer Lawine erfasst wurde. Mehr als 50 Einsatzkräfte waren an der Suche nach dem Mann beteiligt. Retter fanden den Mann zwar nach fast einer Stunde, konnten ihn jedoch nicht mehr wiederbeleben. Auch im nahe gelegenen Ort Courchevel, ebenfalls in den Savoyen, kam für einen verschütteten Skifahrer jede Hilfe zu spät.
Im Gebiet von Vallorcine, nahe der Grenze zur Schweiz, geriet außerdem ein 32-Jähriger in eine Lawine, wie Medien unter Berufung auf die Gebirgsgendarmerie berichteten. Der Mann sei abseits der Pisten unterwegs gewesen. Die Lawine habe ihn gegen einen Baum geschleudert und tödlich verletzt.
Die regionale Tageszeitung Le Dauphiné Libéré berichtete zudem von mehreren verletzten Skifahrern und Snowboardern in den Orten Tignes und Orelle.
Drei Lawinentote bereits am Samstag
Die Savoyen waren am Sonntag von einer Reihe von Lawinen betroffen. Bis zum Mittag seien die Rettungsdienste bereits bei sechs Lawinenabgängen auf verschiedenen Bergmassiven im Einsatz gewesen, berichtete die örtliche Präfektin Vanina Nicoli auf ihrer Facebook-Seite. Die Lawinengefahr sei auch in den kommenden Tagen in allen Berggruppen hoch, warnte Nicoli. Sie riet dringend von Fahrten abseits der Pisten ab.