Angriff auf Venezuela: USA erklären Machtanspruch auf Venezuela
Die USA haben Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro gefangen genommen. Wie rechtfertigen die USA die Aktion und was heißt das für die Zukunft des Landes?
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Die USA haben Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro gefangen genommen. Wie rechtfertigen die USA die Aktion und was heißt das für die Zukunft des Landes?
4. Januar 2026, 6:34 Uhr
Die USA haben Venezuela angegriffen und den Staatschef und Machthaber des Landes, Nicolás Maduro, und seine Ehefrau entführt. US-Präsident Donald Trump hatte die Gefangennahme auf seiner Online-Plattform Truth Social verkündet. Gleichzeitig griffen US-Streitkräfte Militärbasen und Häfen an. Videos von Augenzeugen zeigen in den frühen Morgenstunden mehrere Explosionen in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Nach den Angriffen hatte Venezuela einen nationalen Notstand verhängt, die verbleibende Regierung verlangt einen Beweis, dass Maduro noch am Leben ist. Gegen 12 Uhr deutscher Zeit sei die Militäraktion beendet worden, so der republikanische Senator Mike Lee. Wie begründet die Trump-Regierung den Angriff? Juliane Schäuble hat die Pressekonferenz von Präsident Trump verfolgt und berichtet darüber im Podcast.
Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela hat eine Vorgeschichte: Der stellvertretende US-amerikanische Außenminister Christopher Landau sprach davon, dass Maduro in den USA für seine "Verbrechen" zur Verantwortung gezogen werden solle. Laut der Trump-Regierung soll Maduro in angebliche Drogengeschäfte verwickelt sein, die die US-Sicherheit bedrohen würden. In den vergangenen Monaten hatten US-Streitkräfte vor Venezuelas Küste daher immer wieder Boote versenkt, die angeblich Drogen transportiert haben sollen. Maduro hatte Trump wiederum vorgeworfen, ihn stürzen zu wollen, um an die Ölreserven des Landes zu gelangen. Wie groß das Chaos in Venezuela nach den Angriffen ist und ob dem Land ein r_egime change_ oder gar ein Bürgerkrieg bevorsteht, weiß Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT.
Und sonst so? Tsundoku – wieso der Stapel ungelesener Bücher mehr als nur Unordnung ist.