Außenpolitik der USA: "America First"-Imperialismus
Erst Venezuela, dann Grönland? Die Macht des Stärkeren ist die außenpolitische Doktrin Donald Trumps. Im US-Podcast diskutieren wir über die Konsequenzen für die Welt.
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Erst Venezuela, dann Grönland? Die Macht des Stärkeren ist die außenpolitische Doktrin Donald Trumps. Im US-Podcast diskutieren wir über die Konsequenzen für die Welt.
Aktualisiert am 8. Januar 2026, 16:05 Uhr
"Make Venezuela Great Again" – aber ist das wirklich Donald Trumps Ziel? © [M] Manaure Quintero/AFP/Getty Images
"Wir leben … in einer Welt, die von Stärke regiert wird, von Gewalt regiert wird, von Macht regiert wird." Das sagte einer der wichtigsten Berater von US-Präsident Donald Trump, Stephen Miller, in einem Interview mit dem US-Sender CNN. Das seien "die eisernen Gesetze der Welt seit Anbeginn der Zeit". Miller formulierte nach dem US-Einsatz in Venezuela eine neue außenpolitische Doktrin. In dieser Logik spielen internationale Regeln, Verträge oder moralische Grenzen keine eigenständige Rolle. Wer stärker ist, setzt sich durch. Dieser neue America-First-Imperialismus verändert die Welt. Kommt nach Venezuela Grönland? Trump will auf jeden Fall nicht davon lassen, alles werde diskutiert, damit Grönland Teil der USA werde, heißt es aus dem Weißen Haus.
Im US-Podcast sprechen wir über die aktuelle Lage in Venezuela, den Gerichtstermin von Nicolás Maduro in New York und darüber, ob die US-Regierung konkrete Pläne formuliert hat, wie sie in Venezuela weitermachen will.
Außerdem sprechen wir über Europas Reaktion auf Trumps außenpolitische Übergriffe und welche Folgen die neue "Donroe-Doktrin" für die Welt haben könnte. Und wir blicken nach Grönland, wo die Mehrheit der Bevölkerung nicht zu den USA gehören möchte.
Im get-out: das Buch Hamnet von Maggie O'Farrell sowie die Verfilmung des Romans von Chloé Zhao und das Buch King of Ashes von S. A. Cosby.
Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die künftig einmal im Monat zu hören sind. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.