Ausnahmezustand: Buschbrände wüten im australischen Bundesstaat Victoria
Bei über 40 Grad und starkem Wind sind im Südosten Australiens schwere Buschbrände ausgebrochen. Die Regierung des Bundesstaats Victoria hat den Ausnahmezustand verhängt.
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Bei über 40 Grad und starkem Wind sind im Südosten Australiens schwere Buschbrände ausgebrochen. Die Regierung des Bundesstaats Victoria hat den Ausnahmezustand verhängt.
Aktualisiert am 10. Januar 2026, 11:07 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AFP, cls
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Buschbrände im Bundesstaat Victoria: Tausende Hektar Vegetation sind zerstört, Dutzende Gebäude niedergebrannt. © MICHAEL CURRIE/REUTERS
Im australischen Bundesstaat Victoria ist wegen schwerer Buschbrände der Ausnahmezustand ausgerufen worden. Regierungschefin Jacinta Allan appellierte an die Bevölkerung, Evakuierungsanweisungen strikt zu befolgen. Wichtigstes Ziel sei es, Menschenleben zu retten.
Bei Temperaturen von über 40 Grad Celsius und starkem Wind waren in dem Bundesstaat in den vergangenen Tagen mehrere Buschbrände ausgebrochen. Allein in der waldigen Region Longwood vernichtete ein Feuer fast 150.000 Hektar Vegetation. Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurden bislang mindestens 130 Gebäude zerstört.
Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz
Derzeit brennen zehn größere Feuer, deren Eindämmung sich laut Behörden noch über Tage oder Wochen hinziehen könnte. Hunderte Feuerwehrleute aus ganz Australien sind im Einsatz.
In Australien ist derzeit Sommer. In den Sommermonaten gibt es in dem Land regelmäßig Buschbrände. Durch den Klimawandel nimmt die Zahl und Intensität der Dürren und schweren Waldbrände außerdem zu. Die Durchschnittstemperatur in dem Land ist laut Wissenschaftlern seit dem Jahr 1910 um 1,5 Grad Celsius angestiegen.