Brand in Crans-Montana: Elf Brandverletzte werden in Deutschland behandelt
Vier Patienten sind bereits in deutschen Kliniken, die Versorgung weiterer sieben wurde in die Wege geleitet. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.
Vier Patienten sind bereits in deutschen Kliniken, die Versorgung weiterer sieben wurde in die Wege geleitet. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.
3. Januar 2026, 5:00 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, sbo
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Mehrere Verletzte des Brandunglücks in Crans-Montana werden in deutschen Kliniken behandelt, etwa im Marienhospital Stuttgart. © Bernd Weißbrod/dpa
Deutschland ist mit seinen zahlreichen auf Brandfälle spezialisierten Kliniken besonders gefragt bei der Behandlung der Menschen, die bei dem Brandunglück in Crans-Montana in der Schweiz zum Großteil schwer verletzt wurden.
Vier Patienten wurden innerhalb kurzer Zeit nach der Katastrophe in der Silvesternacht aufgenommen und die Versorgung weiterer sieben in die Wege geleitet, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am Freitagabend mitteilte. Die deutschen Kliniken böten darüber hinaus weitere Transport- und Behandlungsmöglichkeiten an.
Schweizer melden keine deutschen Verletzten
Bei der Katastrophe war eine Bar im Skiort Crans-Montana am frühen Neujahrsmorgen in Brand geraten, und viele junge Menschen konnten sich nicht mehr oder nur schwer verletzt nach draußen retten. Insgesamt kamen 40 Menschen ums Leben, 119 erlitten überwiegend schwere Brandverletzungen. Die Behandlung kann sich je nach Schweregrad über Monate hinziehen.
Unter den Verletzten waren vor allem Schweizer, Franzosen und Italiener – Deutsche nach ersten Angaben nicht. Über die Identität der 40 Toten machten die Behörden noch keine Angaben.
Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. Das französische Paar, das die Bar betreibt, wurde als Zeugen verhört. "Wir können weder schlafen noch essen, es geht uns allen sehr schlecht", sagte der Wirt nach einem Bericht des Nachrichtenportals 20 Minuten in einem Gespräch.