Brand in Schweizer Skiort: "Eine der schlimmsten Tragödien" in der Schweizer Geschichte
Nach dem tödlichen Feuer in Crans-Montana trauert die Schweiz um viele junge Opfer. Die Ermittlungen laufen. Außerdem: Wer könnte 2026 die deutsche Politik prägen?
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Nach dem tödlichen Feuer in Crans-Montana trauert die Schweiz um viele junge Opfer. Die Ermittlungen laufen. Außerdem: Wer könnte 2026 die deutsche Politik prägen?
2. Januar 2026, 6:05 Uhr
Durch das Feuer während einer Silvesterparty in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana sind nach Angaben der Polizei rund 40 Menschen ums Leben gekommen und 115 weitere verletzt worden. Die meisten Verletzungen seien schwer, sagte am Donnerstag der Polizeichef des Kantons Wallis, Frédéric Gisler. Viele der Opfer sind nach Angaben zuständiger Krankenhäuser zwischen 16 und 26 Jahren alt. Der Schweizer Präsident Guy Parmelin nannte den Brand "eine der schlimmsten Tragödien, die unser Land erlebt hat". Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. "Unsere Hauptthese ist, dass der gesamte Raum Feuer gefangen hat und das zu einer Explosion geführt hat", sagte die Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Beatrice Pilloud. Zu Mutmaßungen, dass in Champagnerflaschen gesteckte Kerzen oder Böller den Brand ausgelöst haben könnten, wollte Pilloud nichts sagen. Vom Unglücksort berichtet im Podcast Marlon Rusch, Redakteur im Zürcher Büro der ZEIT.
2026 wird ein Superwahljahr auf Landesebene. In gleich fünf Bundesländern werden neue Parlamente gewählt: erst im März in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, später im Jahr dann im Osten des Landes. Während die AfD in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in Umfragen vorne liegt und erstmals einen Ministerpräsidenten stellen könnte, hofft in Berlin die Linke auf einen Überraschungserfolg. Welche Politiker dabei wichtig werden könnten und wen man jenseits dessen in der deutschen Politik im neuen Jahr im Blick behalten sollte, orakelt Michael Schlieben aus dem Politikressort bei Was jetzt?. Mit dabei: ein prominentes Brüderpaar, zwei Bundesministerinnen – und hochrangige Beamte, die nur absoluten Politiknerds bekannt sein dürften.
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