Britische und französische Luftwaffe greifen IS in Syrien an
Großbritannien und Frankreich haben britischen Angaben zufolge einen Luftangriff auf den "Islamischen Staat" in Syrien geflogen. Ziel des Einsatzes war es demnach, ein Wiederaufleben der Terrormiliz zu verhindern.

Luftangriff in Syrien Großbritannien und Frankreich greifen IS an
Stand: 04.01.2026 05:33 Uhr
Großbritannien und Frankreich haben britischen Angaben zufolge einen Luftangriff auf den "Islamischen Staat" in Syrien geflogen. Ziel des Einsatzes war es demnach, ein Wiederaufleben der Terrormiliz zu verhindern.
Das britische Militär hat unterstützt von der französischen Luftwaffe eine Anlage der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien angegriffen. Die britische Regierung teilte in der Nacht mit, auf eine unterirdische Anlage der Terroristen nördlich der antiken Stätte von Palmyra sei ein gemeinsamer Angriff ausgeführt worden. Es seien Lenkbomben eingesetzt worden, um Zugangstunnel zu der Anlage, in der der IS "höchstwahrscheinlich" Waffen und Sprengstoff lagere, zu zerstören. Erste Auswertungen deuteten auf einen Erfolg der Operation hin.
Die britische Regierung teilte weiter mit, die Operation sei durchgeführt worden, um ein Wiederaufleben der Terrormiliz zu verhindern. Das Gebiet sei "frei von jeglicher zivilen Besiedlung" gewesen. Der britische Verteidigungsminister John Healey sagte, die Aktion zeige die Entschlossenheit der Verbündeten, jegliches Wiederaufleben des IS im Nahen Osten zu unterbinden.
USA attackierten bereits IS-Ziele
Erst vor rund zwei Wochen hatte das US-Militär mehr als 70 Ziele der Terrormiliz in Syrien attackiert. Wenige Tage zuvor waren bei einem mutmaßlichen IS-Angriff in Syrien drei Amerikaner getötet worden. Es waren die heftigsten Angriffe der USA in Syrien seit dem Sturz von Langzeit-Machthaber Baschar al-Assad Ende vergangenen Jahres.
Die USA führen in Syrien eine internationale Koalition zum Kampf gegen den IS an. Der IS gilt zwar als militärisch besiegt. IS-Zellen sind aber weiter aktiv und verüben auch weiter Anschläge.