Bundesligarückschau: Nach dem Panenka kommt der Pieringer
Der FC Bayern macht zwar wieder acht Tore, der kunstvollste Treffer aber gelingt einem Kicker des 1. FC Heidenheim. Und: Scenes in England! Alles vom Fußballwochenende
Der FC Bayern macht zwar wieder acht Tore, der kunstvollste Treffer aber gelingt einem Kicker des 1. FC Heidenheim. Und: Scenes in England! Alles vom Fußballwochenende
12. Januar 2026, 5:26 Uhr
Ihr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production.s3.eu-central-1.amazonaws.com/articles/5a3a7f12-d23d-46ae-9b05-0babdd874916/full_923a5fef3f9eaaaee1069bffdd4e2887504818b4e69a04c949656ba5fb2dc4805ac33c091d05f0584dda6bb232eb2e74.mp3

Marvin Pieringer (r.) nach der Erfindung des "Pieringer", einer Mischung aus eingestolpertem Seit- und Fallrückzieher. © Harry Langer/dpa
Wer spielte wie gegen wen?
Welches Spiel durften Sie auf keinen Fall verpassen?
Leverkusen gegen Stuttgart. Das Topspiel, bei dem nur eine Mannschaft anwesend war. 0:4 führten die Schwaben zur Halbzeit. Besonders hervor tat sich der Doppeltorschütze Jamie Leweling und Deniz Undav, der ein Tor und zwei Assists beisteuerte. Allerdings war auch nicht so klar auszumachen, welchem Sport die Leverkusener Abwehr um den Kapitän Robert Andrich an diesem kühlen Abend genau nachging. Fürs Eiskunstlaufen fehlte die künstlerische Note, für Short Track waren sie zu langsam. Immerhin traf noch Alejandro Grimaldo per Foulelfmeter und ersparte Bayer all die Nullviergags.
Welches Spiel konnten Sie mit gutem Gewissen verpassen?
Bayerns 8:1 gegen den VfL Wolfsburg. Ein solches Ergebnis überrascht schon lange nicht mehr. In den Tipprunden dieses Landes gibt es kaum noch jemanden, der bei Bayern-Spielen nicht auf einen Sieg mit mindestens drei Toren Vorsprung tippt. Dieses Mal waren es sieben. Natürlich machte Harry Kane wieder sein Traumtor. Und natürlich machte auch wieder Michael Olise, was er wollte, der beste Spieler der Liga. Die Bayern haben in dieser Saison 63 Tore geschossen. Der Tabellenzweite aus Dortmund 29.
Wer stand im Blickpunkt?
Keven Schlotterbeck, Verteidiger und neuer Kapitän des FC Augsburg, der so richtig in Erscheinung aber erst nach dem 0:4 seiner Mannschaft in Gladbach trat. Er verriet, dass er mit der Leistung seiner Offensivkollegen nicht besonders zufrieden ist und gab ein paar Eindrücke aus einer typischen Arbeitswoche wieder. "Wenn man unter der Woche das Tor nicht trifft, wie soll man am Wochenende dann treffen?", fragte er. "Es ist ganz klar: Das Ziel im Training ist es, Tore zu machen. Das erwarte ich von unseren Stürmern, genauso wie sie von mir erwarten, dass ich das Tor verteidige." Das hat am Wochenende aber auch eher geht so geklappt. Auch sein Bruder Nico kritisiert ja gern mal Kollegen öffentlich, war also bestimmt spannend früher bei den Schlotterbecks am Abendbrottisch.