Bunker: Wohin mit der Angst vorm Untergang?
Viele Menschen fürchten sich vor einem dritten Weltkrieg. Jetzt wäre also ein guter Zeitpunkt, sich einen Bunker zu kaufen. Das Problem ist nur: Es gibt kaum noch welche.
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Wir kaufen einen Bunker.
Aus der ZEIT Nr. 01/2026 Aktualisiert am 2. Januar 2026, 15:08 Uhr

Mohnblumen wachsen auf einem Feld rund um einen deutschen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. © Warrick Page/laif
Hieß es früher nicht immer, wir seien von Freunden umzingelt? Perestroika, Glasnost, der nette Gorbi. Der Kalte Krieg schien vergessen, die Russen galten plötzlich als okay. Tempi passati, würde Franz Josef Strauß sagen. Heute kann man sich nicht sicher sein, ob er nicht doch kommt, der Russe. Die legendäre bayerische Musikgruppe Biermösl Blosn sang noch 1985: "Wenn er dann vor Plattling steht, von dort aus nach Altötting geht, dann ist doch g’wiss, dass der Russ nicht auf Wallfahrt is’." Dieses Gefühl teilen heute wieder viele. Die Angst vor einer Invasion der Putin-Truppen beunruhigt sie, raubt ihnen den Schlaf, beeinträchtigt ihren Alltag. Aber was dagegen tun? Psychologen raten, nicht vor der Kriegsangst zu kapitulieren, sondern sie zu bekämpfen.