CES: Im A1-Format: Pocketbook und Pininfarina bauen Luxus-E-Ink-Bilderrahmen
PocketBook stellt auf der CES seinen größten E-Ink-Bilderrahmen vor. Die Preise haben es in sich.
Die schweizerische Firma Pocketbook zeigt auf der CES einen digitalen Bilderrahmen im A1-Format. Schon auf der vergangenen CES hatte das Unternehmen mit seinen Inkpostern für Aufsehen gesorgt. Jetzt stellt es den drei Erstlingen eine Luxusvariante mit 40,5-Zoll-Display zur Seite.
(Bild: Pocketbook)
Für das Inkposter Duna arbeitet Pocketbook mit dem italienischen Designstudio Pininfarina zusammen. Nach Herstellerangaben handelt es sich um das größte E-Paper-Kunstdisplay. Pocketbook verwendet ein E-Ink-Panel mit Spectra-6-Technik und einem IGZO-Backpanel von Sharp. Gegenüber OLED- und LCD-Bilderrahmen haben E-Inks den Vorteil, dass sie statisch in Position bleiben, wenn die Seite erst einmal aufgebaut ist. Sie flimmern nicht und reflektieren kaum und brauchen nur für den Bildwechsel Strom. Deswegen kann man die Inkposter ohne störende Kabel per Akku betreiben. Der 25.000 mAh fassende Akku des Inkposter Duna soll ein Jahr lang durchhalten.
Die Farbtiefe von OLEDs und LCDs erreicht Spectra 6 nicht, Pocketbook spricht von maximal 60.000 Farben. Vor allem Kunstdrucke sehen darauf wie gedruckt aus, bei Farbfotos stößt die Technik an Grenzen. Das Panel stellt 3060 × 4320 Pixel dar, was einer Punktdichte von 131 dpi entspricht.
Über die zugehörige App lassen sich nach Herstellerangaben Tausende lizenzierte Werke auf den Bilderrahmen laden, von Vintage-Grafiken über moderne Illustrationen bis zu klassischen Motiven. Auch eigene Bilder lassen sich auf dem Bilderrahmen, den man hochkant oder im Querformat aufhängen kann, anzeigen.
Die Designer von Pininfarina steuern den Rahmen für das E-Ink-Poster bei. Er misst knapp 112 × 86 Zentimeter. Der laut Pressemitteilung handgefertigte Rahmen besteht aus gebogenem Metall und Alcantara und wiegt insgesamt 20 kg. Nach Vorstellung von Pocketbook soll er als Designobjekt in Wohnräumen, aber auch in Hotellobbys seinen Platz finden. Und entsprechend bepreist ist er auch: 6000 Euro ruft Pocketbook für das Inkposter Duna auf. Eine Variante ohne den extravaganten Pininfarina-Rahmen nimmt Pocketbook ebenfalls ins Sortiment, für 4500 Euro. Die Preise für die kleineren Schwestermodelle beginnen ab 700 Euro.
Update, 19:02 Uhr: Auflösung, Akkukapazität und Gewicht ergänzt.
heise medien ist offizieller Medienpartner der CES 2026.
(rbr)
