CES: Western-Digital-Erbe: Sandisk verabschiedet sich von WD Black und WD Blue
SSDs der Baureihen WD Black und WD Blue gehören der Geschichte an. Sandisk kramt stattdessen einen alten Markennamen heraus.
Sandisk kündigt eine Zäsur bei den eigenen SSDs an: Der Hersteller verabschiedet sich von den zwei prägnanten Markennamen WD Black (beziehungsweise in Eigenschreibweise WD_Black) und WD Blue. Sie waren das letzte offensichtliche Überbleibsel der einstigen Mutterfirma Western Digital. In den vergangenen zwei Jahren fand schrittweise eine Aufspaltung zwischen Sandisk (SSDs) und Western Digital (HDDs) statt.
Schleichender Wechsel
Anstelle der WD-Namen tritt die alte Marke Optimus, die Sandisk zuletzt vor über zehn Jahren für damals eigene SSDs verwendete. Bisherige WD-Blue-SSDs heißen künftig schlicht Optimus. WD-Black-Modelle der Oberklasse firmieren als Optimus GX und High-End-Typen (bisher ebenfalls WD Black) als Optimus GX Pro. Ein Bild in Sandisks Mitteilung zeigt diverse konkrete Modelle:
- WD Blue SN5100 Optimus 5100
- WD Black SN7100 Optimus GX 7100
- WD Black SN8100 Optimus GX Pro 8100
- WD Black SN850X Optimus GX Pro 850X
Sandisk will im Laufe des ersten Halbjahres 2026 mit dem Versand der Neuauflagen mit neuen Aufklebern und Verpackungen beginnen. Bis die alten WD-Bestände aus den Lagern verschwinden, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Mini-SSDs für Handhelds
Der Hersteller zeigt zur Technikmesse CES 2026 derweil schon eine neue SSD unter dem neuen Banner: die Optimus GX 7100M. Das M steht für die Mini-Bauweise im M.2-Format 2230. Das Modell ist 30 mm kurz und damit für den Einsatz in Handheld-PCs wie dem Steam Deck prädestiniert.
Die Optimus GX 7100M setzt wie die bisherige WD Black SN770M auf PCI Express 4.0, nutzt die verfügbare Übertragungsrate aber besser aus: Die maximale Übertragungsrate steigt von 5150/4850 MByte/s (lesend/schreibend) auf 7250/6900 MByte/s. Die maximalen Zufallszugriffe steigen von 800.000 auf 1,3 Millionen IOPS.
Sandisk will die Optimus GX 7100M mit Kapazitäten von einem und zwei Terabyte anbieten. Preise und Verfügbarkeitstermine sind aktuell unbekannt.
heise medien ist offizieller Medienpartner der CES 2026.
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(mma)