Der US-Überblick am Morgen: Proteste in Minneapolis, Trump will Militärausgaben deutlich erhöhen
In Minneapolis gedenken Tausende der von einem ICE-Beamten getöteten Frau. Der US-Präsident plant mit 1,5 Billionen US-Dollar seine "Traumarmee". Der Überblick am Morgen
In Minneapolis gedenken Tausende der von einem ICE-Beamten getöteten Frau. Der US-Präsident plant mit 1,5 Billionen US-Dollar seine "Traumarmee". Der Überblick am Morgen
Aktualisiert am 8. Januar 2026, 5:03 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AP, Reuters, dpa, AFP, jsp
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Tausende Menschen versammeln sich in der Nähe des Tatorts in Minneapolis. © Tim Evans/Reuters
ICE-Beamter erschießt Autofahrerin – Proteste in Minneapolis
Nach den tödlichen Schüssen eines ICE-Beamten auf eine Autofahrerin haben in Minneapolis Tausende Menschen gegen das brutale Vorgehen der Abschiebebehörde demonstriert. Wie die New York Times berichtete, versammelten sich die Menschen mit Kerzen zu einer Mahnwache. Auf Schildern war demnach zu lesen "ICE go home" und "Minnesota doesn't need more ICE".
Ein Handyvideo von dem Vorfall wird unterdessen von lokalen Politikern und Vertretern der US-Regierung völlig unterschiedlich gedeutet: Laut Heimatschutzministerin Kristi Noem soll die 37-jährige Autofahrerin versucht haben, den Beamten mit ihrem Auto zu rammen. Der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, bezeichnete diese Darstellung als "Bullshit".
Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, sagte, man warne seit Wochen davor, dass die "aufmerksamkeitsheischenden Maßnahmen" der Trump-Regierung eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellten – heute hätten sie einer Frau das Leben gekostet. ICE führt in Minneapolis derzeit großangelegte Razzien durch.
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Trump will US-Militärausgaben um 50 Prozent erhöhen
US-Präsident Donald Trump hat eine deutliche Stärkung des US-Militärs angekündigt. Nach eigenen Angaben strebt er für 2027 eine Erhöhung der Militärausgaben um 50 Prozent an. Das Budget würde dann 1,5 Billionen US-Dollar betragen. Die USA könnten damit dann ihre "Traumarmee" aufbauen, die Sicherheit und Schutz biete, "egal vor welchem Feind", sagte Trump.