Eiweiß: Den Druck des Proteins
Niemand mampft heute mehr so vor sich hin, alle ernähren sich bewusst. Unser Autor fragt sich, wie er das ganze Eiweiß in sich hineinbekommen soll.
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Niemand mampft heute mehr so vor sich hin, alle ernähren sich bewusst. Unser Autor fragt sich, wie er das ganze Eiweiß in sich hineinbekommen soll.
Aus der ZEIT Nr. 02/2026 Aktualisiert am 10. Januar 2026, 13:58 Uhr

Protein ist der Nährstoff der Gegenwart. © Stefania Pelfini la Waziya/Getty Images
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe längst entschieden, mit welchen guten Vorsätzen ich ins neue Jahr starte. Schließlich scheint es nur eine Sache zu geben, die man als moderner, gebildeter und gesundheitsbewusster Mensch heutzutage wirklich besser machen muss: mehr Proteine essen.
Die Frage, wie viel Eiweiß man zu sich nimmt, ist in meinem Leben – und dem vieler Bekannter, Kollegen und Freunde – zum zentralen Organisationsprinzip des Alltags geworden. Habe ich heute schon genug? Wo bekomme ich noch was her? Protein ist der Nährstoff der Gegenwart. Und das hat nicht nur damit zu tun, dass man ihn braucht, um Muskeln aufzubauen, was derzeit sehr wichtig ist – für Männer wie für Frauen. Nein, er ist auch essenziell für die Haare, die Haut, die Zellen, für das Wohlbefinden. Und natürlich das Gefühl der Sättigung. Wer viel Protein isst, so erklären Fitness- und Gesundheitsinfluencer, hat angeblich weniger Hunger – was ja der total logische Zweck von Essen ist.