Gelsenkirchen: Zahlreiche Hinweise nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen eingegangen
Die Polizei berichtet nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen von einer "Flut" von Hinweisen. Eine heiße Spur zu möglichen Verdächtigen habe man aber nicht.
Die Polizei berichtet nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen von einer "Flut" von Hinweisen. Eine heiße Spur zu möglichen Verdächtigen habe man aber nicht.
Aktualisiert am 2. Januar 2026, 15:54 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, yer
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Die Täter drangen mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum der Sparkassenfiliale ein. © Christoph Reichwein/dpa
Bei der Polizei ist nach dem Einbruch in eine Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen eine "Flut" von Hinweisen eingegangen. "Das reißt gar nicht mehr ab", sagte ein Polizeisprecher. Eine heiße Spur gebe es bisher allerdings nicht.
Der Einbruch passierte über die Weihnachtsfeiertage und wurde am Morgen des 29. Dezember entdeckt. Unbekannte Täter sind mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum der Bank eingedrungen und haben mehr als 3.000 Kundenschließfächer aufgebrochen, in denen Geld, Schmuck und Gold gelagert waren. Die Beutetour zog sich möglicherweise über Tage hin: Zeugen beobachteten in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Männer mit großen Taschen im Treppenhaus des Parkhauses. Die Beute wurde zunächst grob mit der Versicherungssumme in Höhe von rund 30 Millionen Euro angegeben, könnte aber auch deutlich darüber liegen. Damit könnte es sich in dem Fall um einen der größten Coups in der bundesdeutschen Kriminalgeschichte handeln.
Weitere aufgebrochene Schließfächer in NRW
In Halle (Westfalen), das wie Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen liegt, hat es unterdessen einen weiteren Zwischenfall mit aufgebrochenen Bankschließfächern gegeben. Wie die Polizei mitteilte, sollen dort am Dienstag während der Geschäftszeit der Bank vier Schließfächer aufgebrochen worden sein. Die Höhe des Schadens könne noch nicht beziffert werden. Die betroffenen Kunden seien kontaktiert worden.