Geschmorte Winterwurzeln: Schmor me, Baby
In Schweden köchelt man diesen Schmortopf gern draußen überm Winterfeuer. Aber er schmeckt auch vom Küchenherd. Die Schneehaube braucht’s trotzdem – aus Crème fraîche.
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Die Pilze und die erdigen Winterwurzeln im Eintopf liefern Umami, Zimt rundet das Ganze geschmacklich ab. © Farmmade
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In Schweden köchelt man diesen Schmortopf gern draußen überm Winterfeuer. Aber er schmeckt auch vom Küchenherd. Die Schneehaube braucht’s trotzdem – aus Crème fraîche.
Aktualisiert am 11. Januar 2026, 13:02 Uhr
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"So, wie wir jetzt leben, hatten wir uns das immer vorgestellt", sagt Elisabeth Grindmayer. "Mitten in der Natur, ohne Nachbarn und doch nicht zu weit entfernt von der Zivilisation." Fünf Jahre ist es her, dass die Münchnerin ins südschwedische Blekinge zog, das sie zuvor nur aus dem Urlaub kannte. Aufgewachsen ist sie auf dem elterlichen Bauernhof, mit einer Mutter, die tat, was man heute "Farm-to-table-Catering" nennen würde. Nach ihrem Studium in Sozialgeografie, Städtebau und Tourismus betrieb sie mit ihrer Schwester einen Cocktail-Foodtruck. Heute arbeitet sie als Kochbuchautorin und Fotografin und schreibt das Blog Farmmade mit den Schwerpunkten Essen und Garten. Ein solcher gehört auch zu ihrem Haus in Schweden, ebenso wie ein mit Feuer beheizter gusseiserner Ofen, der im Winter fast täglich in Betrieb ist. "Ich backe darin Brot und Kuchen, außerdem zieht eine Kanne Tee auf der Platte. Eine wunderbar entschleunigte Art des Zubereitens."