Sie blenden sogar Trump mit ihrem Gold: Wie es kam, dass die Schweiz zur Goldzentrale der Welt wurde – und was die Nazis, Asterix und James Bond damit zu tun haben.
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Z+ (abopflichtiger Inhalt); Gold in der Schweiz: Der Alpentresor
Sie blenden sogar Trump mit ihrem Gold: Wie es kam, dass die rohstoffarme Schweiz zur Gold-Zentrale der Welt wurde – und was die Nazis, Asterix und James Bond damit zu tun haben.
Aus der ZEIT Nr. 01/2026 Aktualisiert am 8. Januar 2026, 16:01 Uhr
Vielleicht beginnt man die Geschichte vom Gold in der Schweiz am besten mit der Sage von den Leuten in Plurs, einer kleinen Stadt im Veltlin, das damals, im 17. Jahrhundert, zu Graubünden gehörte. Die Plurser hatten an einer Bergflanke eine Goldader entdeckt und genossen ein Leben in Reichtum und Luxus. Doch schnell ging die Kunde, das könne nicht mit rechten Dingen zu- und hergehen. Dunkle Kräfte aus der Unterwelt würden den Plursern die Geldbeutel füllen. Und tatsächlich: Im Jahr 1618 donnerte ein gewaltiger Bergsturz über das Städtchen, begrub Mann und Maus und alle Goldschätze unter sich. Nur der Kirchturm blieb stehen. Als Fanal Gottes.