Irak: USA ziehen ihre Truppen aus Bagdad zurück
Im Irak geben die USA die Kontrolle einer wichtigen Militärbasis ab. Die Terrormiliz IS gilt dort trotz der anhaltenden Bedrohung als militärisch besiegt.
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Im Irak geben die USA die Kontrolle einer wichtigen Militärbasis ab. Die Terrormiliz IS gilt dort trotz der anhaltenden Bedrohung als militärisch besiegt.
Aktualisiert am 31. Dezember 2025, 22:39 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, hap
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Bewaffnete US-Soldaten bewachen eine Militärbasis im Irak im Jahr 2020. © Ameer Al Mohammedaw/dpa
Das US-Militär reduziert seine im Irak stationierten Truppen laut irakischen Angaben weiter. Am wichtigen Stützpunkt Ain al-Assad werde es kommende Woche einen "vollständigen Abzug" geben, und die USA würden dort die Kontrolle an die irakischen Sicherheitskräfte übergeben, sagte der Vizebefehlshaber des gemeinsamen Einsatzkommandos, Kais al-Muhammadaui. Vonseiten der US-Regierung liegt bisher keine Stellungnahme vor.
Die USA führen seit 2014 im Irak und im Nachbarland Syrien eine internationale Koalition zum Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) an. Der IS gilt als militärisch besiegt. Allerdings sind in beiden Ländern weiterhin IS-Kämpfer aktiv, die auch noch Anschläge verüben_._
Abzug aus Region wird als Erfolg gewertet
Die Militärbasis Ain al-Assad liegt im Westen des Irak und galt als einer der wichtigsten Stützpunkte im Kampf gegen den IS. Mehrfach war der Standort Ziel von Angriffen durch die vom Iran unterstützten Milizen im Irak, die den kompletten Abzug der US-Truppen fordern.
Im Oktober hatte das US-Militär angekündigt, seine Präsenz im Irak verringern zu wollen. Die Truppenreduzierung spiegele den "gemeinsamen Erfolg" im Kampf gegen den IS wider, teilte das US-Verteidigungsministerium damals mit.