Luna Band: Displayloser Gesundheitstracker ohne Abo und mit Sprachinterface
Mit dem Luna Band eifert ein weiterer Hersteller dem Whoop-Band nach. Der neue Gesundheitstracker kommt ohne Abo und setzt auf ein Sprachinterface.
Gesundheitstracker ohne Bildschirm scheinen seit dem Whoop-Band immer mehr im Trend zu liegen. Neben dem Whoop 5.0 bieten etwa auch Hersteller wie Amazfit und Polar ähnliche Lösungen an. Im Zuge der CES 2026 hat Luna, ein Tochterunternehmen der indischen Techfirma Noise, das bisher eher für Smartringe bekannt ist, sein Luna Band vorgestellt. Ähnlich wie das Modell von Amazfit und Polar soll der Tracker ohne monatliche Abogebühren nutzbar sein.
Siri-Support
Laut dem Unternehmen soll das Band eine „Echtzeit-Gesundheitsberatung per Sprachausgabe“ bieten. Zudem soll das Luna Band nicht nur Daten anzeigen, sondern auch zeitnahe und umsetzbare Vorschläge liefern. Nutzerinnen und Nutzer können mit dem Band auch Mahlzeiten protokollieren, Symptome aufzeichnen und mithilfe von Sprachbefehlen Gesundheitsratschläge einholen. Laut Hersteller funktioniert das System über verbundene Ohrhörer und die Integration mit Apples Siri. Ob es mit weiteren Sprachassistenten funktioniert, verrät der Hersteller auf seiner Webseite nicht; nach Informationen der britischen Zeitung Independent soll das allerdings der Fall sein.
Das Band sieht ähnlich aus wie andere Produkte dieser Kategorie: Es verfügt über ein dünnes Metallgehäuse, in dem sich die Sensoren und der Akku befinden. Der Tracker sammelt Gesundheitsdaten und synchronisiert diese mit der Smartphone-App, in der Nutzerinnen und Nutzer Statistiken und Ratschläge einsehen können.
LifeOS als Betriebssystem
Softwareseitig basiert der Fitness-Tracker auf dem firmeneigenen Betriebssystem LifeOS, das nach Angaben des Herstellers Tausende physiologischer Signale pro Minute verarbeiten können soll. Laut Luna erkennt LifeOS Veränderungen in den Bereichen Erholung, Stress, circadianer Rhythmus und Hormonmuster und gibt den ganzen Tag über kontextbezogene Empfehlungen. Neben der täglichen Aktivität liefert das Band auch Einblicke ins Schlafverhalten und kann als Zyklustracker verwendet werden. Zudem kann das Band laut Hersteller Erholung und Stress messen.
Im Band stecken optische Sensoren und eine „hochpräzise 6-Achsen-IMU“ (Inertial Measurement Unit). Weitere Details zur Ausstattung nennt der Hersteller nicht. Auch einen Preis verrät Luna bislang nicht. Das Band soll im Laufe dieses Jahres erscheinen.
heise online ist offizieller Medienpartner der CES 2026.
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