Neujahrstradition: Anbaden zum Neujahr - Hunderte trauen sich ins kalte Wasser
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Aktualisiert am 1. Januar 2026, 14:24 Uhr Quelle: dpa Niedersachsen

Bei Schneeregen stiegen Hunderte Schwimmer auf Norderney ins Wasser. © Volker Bartels/dpa
Trotz eiskalter Temperaturen und windigem Wetter haben viele Niedersachsen das neue Jahr mit einem Anbaden begrüßt. In Cuxhaven wagten sich laut Veranstalter rund 800 mutige Schwimmer am Neujahrstag in die Nordsee. Begleitet von vielen Zuschauern und Musik gingen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen immer in kleineren Gruppen vom Strand ins Wasser.
Die Feuerwehr und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sorgten für die Sicherheit. Anschließend konnten sich die Schwimmer in einem angrenzenden Schwimmbad bei einer heißen Dusche wieder aufwärmen.
Veranstaltung in Norddeich fällt aus
Auch auf Norderney stürzten sich Hunderte Neujahrsschwimmer in die Fluten. Das Anbaden auf dem Weststrand der Ostfriesischen Insel wurde von starkem Wind, Wellen und Schneeregen begleitet. Auch hier sorgte die DLRG in Zusammenarbeit mit den Seenotrettern für ein sicheres Baden.
Das traditionelle Anbaden in Norddeich wurde von den Veranstaltern aufgrund des Wetters kurzfristig abgesagt. Bei angekündigten Böen von Windstärke 9 sei die Sicherheit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht gewährleistet, hieß es. Das Anbaden soll aber nachgeholt werden.
Auf Wangerooge wurde das Jahr 2025 nach Angaben des Veranstalters von 371 Menschen mit einem Abbaden beendet. Bereits am Silvestertag trauten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei fünf Grad Wassertemperatur und sieben Grad Lufttemperatur ins Wasser.
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