North Carolina: FBI vereitelte nach eigenen Angaben Anschlag an Silvester
Ein 18-Jähriger hat laut FBI geplant, an Silvester Menschen in North Carolina anzugreifen. Es sei bereits der zweite vereitelte Anschlagsversuch innerhalb weniger Wochen.
Ein 18-Jähriger hat laut FBI geplant, an Silvester Menschen in North Carolina anzugreifen. Es sei bereits der zweite vereitelte Anschlagsversuch innerhalb weniger Wochen.
Aktualisiert am 2. Januar 2026, 19:49 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, lk
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Mitte Dezember hatte das FBI laut Justizministerin Pam Bondi weitere für Silvester geplante Terroranschläge mit Zielen in Kalifornien vereitelt. © Brendan Smialowski/AFP/Getty Images
Das FBI hat nach eigenen Angaben einen für Silvester geplanten Terroranschlag im US-Bundesstaat North Carolina vereitelt. Ein 18-Jähriger habe beabsichtigt, mit Messern und Hämmern Menschen in einem Supermarkt und einem Fast-Food-Restaurant in der Stadt Mint Hill anzugreifen, sagte Staatsanwalt Russ Ferguson vom Western District in North Carolina. Der US-Amerikaner sei festgenommen worden. Nach vorläufigen Erkenntnissen habe der Mann allein gehandelt.
Der Tatverdächtige habe seine Loyalität gegenüber dem Islamischen Staat (IS) bekundet und gestanden, zum Jahreswechsel Amerikaner umbringen zu wollen, sagte FBI-Spezialagent James Barnacle Jr. Die gefundenen Notizen des Mannes legten nahe, dass unter anderem Juden, Christen und Menschen aus der LGBTQ+-Community – also unter anderem Lesben, Schwule und trans Menschen – Ziel des Anschlags gewesen seien.
Bereits vor einigen Jahren sei der damals noch Jugendliche über soziale Medien radikalisiert worden. Der Tatverdächtige sei erst im Dezember volljährig geworden.
Offenbar Anschlag in Kalifornien vereitelt
FBI-Chef Kash Patel dankte den Mitarbeitern des FBI und den Partnern bei den Strafverfolgungsbehörden für ihr schnelles Handeln und die Rettung von Menschenleben. Es sei bereits der zweite veröffentlichte Fall innerhalb weniger Wochen, in dem das FBI einen mutmaßlichen Anschlag an Silvester verhindert habe, bevor unschuldigen Menschen Schaden zugefügt werden konnte,