OmniOutliner: Planungs- und Nachdenktool erreicht Version 6
Der Gliederungseditor OmniOutliner gehört zu den klassischen Mac-Apps. Nun gibt es eine komplett neue Version – auch für iOS und iPadOS.
Outliner sind praktisch: Dank strukturierter Eingabe von Informationen kann man mit diesen Gliederungseditoren Gedanken ordnen, To-dos aufstellen, Ideen planen oder kreative Projekte umsetzen. Auf dem Mac seit vielen Jahren beliebt ist der OmniOutliner von The Omni Group. Die App wurde immer wieder weiterentwickelt und steht auch für iPhone und iPad bereit – sowie seit Neuestem auch für die Vision Pro. Mit der Version 6 kommt nun eine ganze Reihe von Neuerungen in die App – inklusive KI.
Ein Kauf für alle Varianten
Lobenswert: Angeboten wird der OmniOutliner als sogenannter Universal Purchase. Damit kauft man die App einmal und kann sie auf allen unterstützten Apple-Geräten nutzen. Allerdings muss es ab sofort teilweise das neueste Betriebssystem sein: mindestens iOS 26, iPadOS 26 und visionOS 26. Auf dem Mac ist man aber auch schon ab macOS 15 dabei.
OmniOutliner 6 kommt auf allen Plattformen in einem neuen Look, wurde an Liquid Glass angepasst und hat neue Icons. Dynamische Themen schalten jetzt auf Wunsch automatisch in den Dunkelmodus um. Es gibt einen neuen Template-Picker, der über Plattformen hinweg arbeitet und verschiedene Einstellungen automatisch übernimmt. Dokumente können über Omni Links untereinander verlinkt werden – auch über geteilte Dokumente. Verbesserungen gibt es weiterhin bei den Anhängen – so kann man Bilder vergrößern und verkleinern, kann Anhänge auch bei der Essentials-Edition der App (statt nur Pro) verwenden und bietet verbesserte Filter (mit Nested-AND/OR-NOT-Regeln) und erweiterte Datumseinstellungen. In Sachen KI liefert OmniOutliner 6 nun Unterstützung für Omni Automation mit, die verschiedene Möglichkeiten der Automatisierung bietet. Dabei werden lokal laufende Apple-Grundmodelle verwendet.
„Brandneue“ Vision-Pro-App
Auf iPhone und iPad wurde das Dokumentenmanagement optimiert – zum schnelleren Anlegen neuer Dokumente inklusive iCloud-Drive-Nutzung. Dokumente lassen sich freier „stylen“, gespeicherte Filter laufen jetzt auch auf Mobilgeräten und die Anhänge arbeiten mit der Dateien-App, der Foto-Bibliothek und der Kamera zusammen. Die Vision-Pro-App ist laut The Omni Group „brandneu“ und soll alle wichtigen Features enthalten.
OmniOutliner 6 wird über die Website des Herstellers vertrieben, aber auch via App Store (Mac, iPhone, iPad und Vision Pro). Die Preise hängen vom Funktionsumfang ab: Die Standardversion („Essentials“) kostet 25 US-Dollar als Einmalzahlung, für die Pro-Lizenz werden 100 Dollar fällig. Künftige größere Updates gibt es zum Discountpreis (vermutlich dann Version 7).
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(bsc)