programmier.bar: Als Führungskraft selbst Code schreiben?
Zwischen eigenem Coding und Führung ohne Hands-on: Mirko Seifert spricht über den Moment, in dem technische Tiefe zur Herausforderung wird.
Wann kommt in der Development-Karriere der Punkt, an dem weniger Code geschrieben wird – und ist das ein Ziel, das überhaupt angestrebt werden sollte? Dieser Frage widmet sich der Deep Dive mit Mirko Seifert, Geschäftsführer und Gründer von DevBoost und Prio 0, der seit mehr als 35 Jahren Software entwickelt, sowie Dennis Becker und Jan Gregor Emge-Triebel aus dem programmier.bar-Team. Im Mittelpunkt steht der oft schleichende Übergang von der reinen Entwicklungsarbeit hin zu Rollen mit mehr Verantwortung.
Erfahrungen aus Entwicklung und Leadership
Mirko Seifert beschreibt offen, wie stark sein eigener Anteil an aktiver Entwicklungsarbeit über die Jahre geschwankt hat und warum ihn längere Phasen ohne Coding unzufrieden machen. Dennis Becker reflektiert seinen Weg vom iOS-Entwickler über Product Ownership bis zum Head of Development und erläutert, warum er heute bewusst Abstand zur Codebasis hält, obwohl ihn das Entwickeln weiterhin reizt. Jan Gregor Emge-Triebel ergänzt diese Perspektiven um Erfahrungen aus Tech Leadership, Developer Relations und Community-Arbeit.
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Gemeinsam diskutieren die drei, welche Rolle technisches Detailwissen in Führungspositionen spielt und ob es notwendig ist, fachlich ständig auf dem neuesten Stand zu bleiben. Es geht um Vertrauen in Teams, Machtverhältnisse bei Code-Reviews, das Risiko von Micromanagement sowie die Frage, ab welchem Punkt Nähe zum Code eher schadet als hilft. Auch Recruiting, größere technologische Umbrüche und der Einfluss von KI auf aktuelle Entwicklungsarbeit werden eingeordnet. Eine einfache Antwort gibt es nicht – stattdessen eine differenzierte Bestandsaufnahme darüber, wie stark der eigene Coding-Anteil von Rolle, Umfeld und Teamdynamik abhängt.
Die aktuelle Ausgabe des Podcasts steht auch im Blog der programmier.bar bereit: „Manager und Coding mit Mirko Seifert“. Fragen und Anregungen gerne per Mail oder via Mastodon, Bluesky, LinkedIn oder Instagram.
(mai)