Regierungskrise in Brandenburg: Verbliebene BSW-Minister in Brandenburg treten aus Partei aus
Nach Finanzminister Robert Crumbach verlassen zwei weitere Brandenburger Minister das BSW. Die Wagenknecht-Partei ist damit nicht mehr Teil der Landesregierung.
Nach Finanzminister Robert Crumbach verlassen zwei weitere Brandenburger Minister das BSW. Die Wagenknecht-Partei ist damit nicht mehr Teil der Landesregierung.
Aktualisiert am 8. Januar 2026, 15:17 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AFP, dpa, sko , mga
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Britta Müller (BSW), Brandenburgs Ministerin für Gesundheit und Soziales, und Detlef Tabbert (BSW), Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung, haben das BSW verlassen. © Christoph Soeder/dpa
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist nicht mehr an der Landesregierung Brandeburgs beteiligt. Nach Finanzminister Robert Crumbach (nun parteilos) haben die beiden noch verbliebenen BSW-Minister in Brandenburg ebenfalls die Partei verlassen. Gesundheitsministerin Britta Müller und Infrastrukturminister Detlef Tabbert teilten ihren Austritt aus dem BSW mit. Am Dienstag hatte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die Regierungskoalition seiner Partei mit dem BSW nach dem Austritt Crumbachs aus der Partei für beendet erklärt.
Müller und Tabbert teilten mit, mittelfristig keiner anderen Partei beitreten zu wollen. "Ich habe auch nicht die Absicht, in ein oder zwei Jahren in irgendeine Partei einzutreten", sagte Tabbert. Müller teilte mit, sie schließe eine Parteimitgliedschaft "zum jetzigen Zeitpunkt" ebenfalls aus.
"An der Lebenswirklichkeit der Menschen orientieren"
Zuerst hatten die Potsdamer Neusten Nachrichten (PNN) über die Parteiaustritte Müllers und Tabberts berichtet. Müller und Tabbert teilten mit, sie hätten sich entschlossen, ihre Mitgliedschaft im BSW zu beenden, "um ihre Arbeit als Minister weiterhin mit voller Konzentration auf die Belange der Brandenburgerinnen und Brandenburger ausüben zu können". .