Sporteinstieg im Alter: "Gerade bin ich mit 88 Jahren über die Alpen geradelt"
Sie entdeckte mit über 50 das Fitnessstudio, er gab doch noch das Rauchen auf, um schneller zu laufen. Vier Menschen erzählen, wie sie spät im Leben zu ihrem Sport kamen.
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Manchen nimmt der Schulsport schon als Kind die Freude an der Bewegung, andere haben ein so arbeistreiches Leben, dass für Sport kaum Zeit bleibt – oder andere Prioritäten. Dass das nicht so bleiben muss, zeigen diese vier Geschichten. Sie handeln von Menschen, die erst in der zweiten Lebenshälfte sportliche Ambitionen entwickelt haben, sei es Bergsteigen, Golfen, oder Fitness.
Annette Kulozik, 68, Rentnerin aus Lünen, ehemals Landschaftsplanerin
Bis ich Mitte 50 war, habe ich nicht regelmäßig Sport gemacht. Der Tag war so voll, dass ich gar nicht darüber nachgedacht habe, dass noch etwas fehlen könnte. Ich war als Chefin für 100 Mitarbeitende eines Landschaftsparks verantwortlich, habe locker 40 Stunden die Woche gearbeitet, war mit dem Arbeitsweg mehr als 50 Stunden außer Haus und am Jahresende froh, wenn meine Überstunden in einem zweistelligen Bereich waren. Meist waren es mehr als 100.