Stromausfall in Berlin: 50.000 Berliner Haushalte ohne Strom
Nach dem Brand einer Kabelbrücke ist im Südwesten Berlins der Strom ausgefallen. Wann die Versorgung wiederhergestellt sein wird, ist noch unklar.
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Nach dem Brand einer Kabelbrücke ist im Südwesten Berlins der Strom ausgefallen. Wann die Versorgung wiederhergestellt sein wird, ist noch unklar.
Aktualisiert am 3. Januar 2026, 10:48 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, cf
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Nach dem Brand einer Kabelbrücke über dem Teltowkanal sind Zehntausende Haushalte in Berlin ohne Strom. © Michael Ukas/dpa
Bei kaltem Wetter und Schneefall ist im Südwesten Berlins für 50.000 Haushalte und 2.000 Gewerbebetriebe der Strom ausgefallen. Die Zahlen nannte der Betreiber Stromnetz Berlin auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Im südwestlichen Stadtteil Lichterfelde hätten laut einem Zeugen mehrere Kabel einer Kabelbrücke gebrannt, teilte die Polizei am Samstag auf der Plattform X mit. Es werde wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt.
Die Versorgung wird dem Betreiber zufolge schrittweise wiederhergestellt. Wann genau der Strom wieder fließe, ist laut Unternehmenssprecher Henrik Beuster noch unklar. Das Feuer sei inzwischen gelöscht, die Ursache des Brandes sei noch nicht bekannt. Polizei und Feuerwehr seien vor Ort.
Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers wurden die Einsatzkräfte gegen 6.12 Uhr alarmiert. Betroffen seien auch mehrere Einrichtungen, denen jetzt geholfen werde, darunter mindestens ein Pflegeheim.
Vergleich zu Stromausfall im September
Von der Dimension ist der Stromausfall Stromnetz Berlin zufolge vergleichbar mit einem ähnlichen Fall im September im Südosten Berlins. Auch dort sprach der Betreiber von zunächst 50.000 Kunden. Ursache war ein politisch motivierter Brandanschlag auf zwei Strommasten. Der Stromausfall dauerte etwa 60 Stunden, laut Betreiber handelte es sich um den längsten Stromausfall seit mindestens 25 Jahren.