Thomas Heise: Plötzlich war der Reporter die Geschichte
Für "Spiegel TV" prägte Thomas Heise die Debatte über kriminelle Clans. Dann kam er dem Milieu zu nahe.
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Kommt auch als Rentner noch regelmäßig für Recherchen hierher: Thomas Heise, 66, fotografiert im Kriminalgericht Moabit in Berlin. © Marzena Skubatz für DIE ZEIT
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Thomas Heise: Plötzlich war der Reporter die Geschichte
Für "Spiegel TV" prägte Thomas Heise die Debatte über kriminelle Clans. Dann kam er dem Milieu zu nahe.
Aus der ZEIT Nr. 02/2026 Aktualisiert am 10. Januar 2026, 19:55 Uhr
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Um kurz vor zwölf biegen die Angeklagten auf den schummrigen Gerichtsflur ein. Zwei Brüder aus Neukölln, der eine hat seine Kapuze vor dem Gesicht zusammengezogen. Thomas Heise wartet schon. Er läuft ihnen entgegen, neben ihm sein Kameramann, ein Begleiter der Angeklagten filmt mit dem Handy zurück. Der Nahkampf beginnt.
Auf der einen Seite: Heise, der solche Bilder seit mehr als drei Jahrzehnten für Spiegel TV produziert, ein Experte für organisierte Kriminalität, besonders für jene, die von arabischen Großfamilien ausgeht.