US-Angriff auf Venezuela: Venezuelas Regierung meldet 100 Tote, USA erheben Anspruch auf Ölgeld
Bei der Verschleppung von Nicolás Maduro sollen 100 Menschen gestorben sein. Die USA verpflichten Venezuela, mit Ölerlösen US-Waren zu kaufen. Das war die Nacht.
Bei der Verschleppung von Nicolás Maduro sollen 100 Menschen gestorben sein. Die USA verpflichten Venezuela, mit Ölerlösen US-Waren zu kaufen. Das war die Nacht.
8. Januar 2026, 5:00 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AFP, dpa, Reuters, sbo
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Eine Mutter trauert bei der Beerdigung um ihren Sohn, der als Soldat bei dem US-Angriff zur Festnahme von Nicolás Maduro getötet wurde. © Jesus Vargas/AFP/Getty Images
Venezuelas Innenminister meldet 100 Tote bei US-Angriff vom Wochenende
Bei der Verschleppung von Nicolás Maduro durch US-Truppen sind nach Angaben des venezolanischen Innenministers, Diosdado Cabello, 100 Menschen getötet worden. Die Regierung in Caracas hatte zuvor keine Angaben zur Zahl der Toten gemacht. Lediglich die Armee hatte eine Liste mit 23 Namen getöteter Soldaten veröffentlicht. Maduros Ehefrau Cilia Flores, die ebenfalls festgenommen worden war, erlitt während des US-Angriffs laut Cabello eine Kopfverletzung. Maduro sei am Bein verletzt worden.
Venezuela soll laut Trump mit Öleinnahmen nur US-Produkte kaufen
Venezuela soll Einnahmen aus Ölgeschäften mit den USA laut US-Präsident Donald Trump ausschließlich in US-Produkte investieren. Das teilte Trump auf seiner Onlineplattform mit. Dazu gehörten unter anderem Agrarprodukte, Medikamente, medizinische Geräte und Ausrüstung zur Verbesserung des venezolanischen Stromnetzes und der Energieanlagen. Venezuela habe sich verpflichtet, mit den USA als Hauptpartner Geschäfte zu machen, schrieb Trump. Er bezeichnete das als eine kluge Entscheidung und eine "sehr gute Sache" für die Menschen in und in den Vereinigten Staaten.