Vierschanzentournee: Wellinger und Geiger im Tief: Nun auch noch Pech im Training
3. Januar 2026, 6:11 Uhr Quelle: dpa Sport

Wellinger beim Neujahrsspringen in Garmisch. © Daniel Karmann/dpa
Der Ruhetag bei der Vierschanzentournee kam für Andreas Wellinger und Karl Geiger eigentlich gerade recht. Das kriselnde Skisprung-Duo wollte vor der Weiterreise nach Innsbruck die freie Zeit nutzen, um auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen nochmal zu trainieren - doch der starke Wind verhinderte die Pläne von Wellinger (30 Jahre) und Geiger (32). Stattdessen gab es vormittags ein Krafttraining.
«Wir müssen schauen, dass wir so viel wie möglich Technik-Training machen und dass wir so viel wie möglich Wiederholungen machen», sagte Bundestrainer Stefan Horngacher über das Duo, das an Neujahr nicht über die Plätze 32 und 33 hinausgekommen war. Das war schon eine Verbesserung, denn beim Auftakt der Tournee in Oberstdorf waren sie mit den Rängen 48 und 53 komplett abgeschlagen.
Wellinger: «Zu viele, die ausscheiden»
«Es ist schwer, im Wettkampf richtig was draufzulegen. Sie haben sehr gut agiert. Es war bei beiden ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung, darum werden wir mit der Mannschaft so weiterfahren», sagte Horngacher an Neujahr über die verbesserten Leistungen zum Start ins Jahr 2026.
Wellinger und Geiger reisen auch deshalb mit nach Innsbruck, weil es aktuell keine sportlich besseren Alternativen im deutschen Team gibt. Nur Philipp Raimund und Felix Hoffmann hatten in Oberstdorf das Finale der besten 30 erreicht. In Garmisch-Partenkirchen gesellte sich noch Routinier Pius Paschke dazu.
«Aktuell haben wir zu viele, die vor dem zweiten Durchgang ausscheiden. Das ist die nüchterne Realität», sagte Wellinger, der nach einer kurzen Weltcup-Pause vor Weihnachten zur Tournee ins deutsche Team zurückgekehrt war.
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