Wehrdienst: Treu zu dienen?
Lena hat ihr Psychologiestudium unterbrochen, um freiwillig zur Bundeswehr zu gehen. Warum tut man sich das an? Wir haben sie über ein Jahr im Wachbataillon begleitet.
BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenKommentareAbspielenPauseAbspielenWiederholen
ZEIT Shop
Studium
Karriere
Verlagsangebote
Anzeigen
- The Mastermind jetzt auf MUBI
- Most Wanted Start 2026
- TBH by BCG: Einblicke ins Consulting
- Verantwortungsvollste Arbeitgeber 2026
- ZEIT LEO Weltretter-Mission
- Deutsches Schulportal
- ZEIT für Forschung
- ZEIT für X
-
Danke, dass Sie DIE ZEIT nutzen.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem bestehenden Account an oder testen Sie unser digitales Abo mit Zugang zu allen Artikeln.
-
Erscheinungsbild

Im Februar 2025 hat Lena ihren Wehrdienst begonnen, unser Fotograf hat sie das Jahr über begleitet. Ihren Nachnamen darf sie "aus Dienstgründen" nicht nennen. Hier sieht man sie beim Hindernislauf. © Jared Strelow
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Wehrdienst: Treu zu dienen?
Lena hat ihr Psychologie-Studium unterbrochen, um zur Bundeswehr zu gehen. Warum tut man sich das an? Hier erzählt sie von ihrem Jahr beim Wachbataillon.
Die Bundeswehr braucht Nachwuchs. "Wir stehen einer Bedrohung gegenüber, der wir dringend etwas entgegensetzen müssen", sagt der Generalinspekteur Carsten Breuer. Bis August meldeten sich im Jahr 2025 knapp 13.000 junge Menschen zum freiwilligen Wehrdienst, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Doch in vier Jahren sollen es mehr als doppelt so viele sein. Auch deshalb verständigte sich der Bundestag im November auf eine verpflichtende Musterung ab 2026.
Lena hat schon vor mehr als einem Jahr entschieden, freiwillig zu dienen. Sie hat dafür ihr Psychologie-Studium unterbrochen. Während ihrer Ausbildung beim Wachbataillon haben wir sie fotografisch begleitet und regelmäßig mit ihr gesprochen, um einen differenzierten Eindruck von ihrer Motivation, ihren Zweifeln und dem Alltag bei der Bundeswehr zu bekommen.