Wettbewerbe im Harz: Schlittenhunderennen nach acht Jahren wieder auf Kufen
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8. Januar 2026, 9:16 Uhr Quelle: dpa Sachsen

Auf Mensch und Tier beim traditionellen Schlittenhunderennen in Hasselfelde im Harz warten am Wochenende Traumbedingungen mit genügend Schnee und Dauerfrost. (Archivbild) © Matthias Bein/dpa
Siberian Husky, Alaskan Malamute oder Samojede: Reinrassige Schlittenhunde gehen am Wochenende unter Traumbedingungen bei Hasselfelde im Harz auf die Hatz rund um die Westernstadt Pullman City. «Wir haben 35 Zentimeter Schnee und damit nach acht Jahren mal wieder einen richtigen Wettbewerb mit Rennschlitten statt Wagen», sagte Rennleiter Wolf-Dieter Polz vom Sportverein Reinrassiger Schlittenhunde Deutschland der Deutschen Presse-Agentur.
«Es ist traumhaft. Mehr als 60 Starter aus ganz Europa haben sich angemeldet.» Ausgetragen werden die Wettbewerbe in verschiedenen Klassen. Zu den zweitägigen Wettbewerben werden tausende Zuschauer erwartet. Startberechtigt sind nur reinrassige Schlittenhunde mit Ahnentafel.
17 Hunde, ein Mann und ein Schlitten
Eine Rennrunde ist sechs Kilometer lang. «Wir haben Starter mit einem Hund und Langlaufskier und wir haben Schlittengespanne mit sechs oder acht Hunden», sagte Polz. «Einer will sogar ein 17er-Gespann fahren.» Für die lauffreudigen Vierbeiner sei das Wetter ideal, auch der angekündigte Sturm sei kein Problem. «In Alaska ist das nicht anders», sagte Polz. «Die Hunde haben Winterfell und die Musher dicke Winterkleidung. Wir machen ja kein Windsurfen auf Hawaii.» Ein Musher ist der Mensch, der das Schlittenhundegespann lenkt.
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