Wintereinbruch sorgt in Deutschland für Chaos
Viele Familien kehren heute aus den Winterferien zurück. Dabei kann es angesichts von Schnee und Eis auf den Straßen gefährlich werden, warnt der Deutsche Wetterdienst. Tauwetter ist erstmal nicht in Sicht.

Warnung vor glatten Straßen Schnee und kein Ende
Stand: 04.01.2026 12:01 Uhr
Viele Familien kehren heute aus den Winterferien zurück. Dabei kann es angesichts von Schnee und Eis auf den Straßen gefährlich werden, warnt der Deutsche Wetterdienst. Tauwetter ist erstmal nicht in Sicht.
Angesichts des Wintereinbruchs mahnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch heute zur Vorsicht im Straßenverkehr. Bei Höchstwerten zwischen 3 und minus 3 Grad muss mit Glätte auf den Fahrbahnen gerechnet werden. Autofahrer sollten entsprechend mit angepasster Geschwindigkeit fahren, erklärte Meteorologin Jacqueline Kernn vom DWD.
Betroffen sein dürften dabei auch viele Familien, die aus dem Urlaub zurückkehren. In mehreren Bundesländern beginnt nach den Weihnachtsferien am Montag wieder die Schule. Dabei ist im Tagesverlauf noch mehr Schnee vor allem vom Nordwesten bis zum Erzgebirge zu erwarten.
An einigen Flughäfen in Nordrhein-Westfalen kam es wegen des Winterwetters zu Einschränkungen. In Düsseldorf verspäteten sich zahlreiche Abflüge am Vormittag. Auch in Dortmund beeinträchtigte das Wetter den Flugbetrieb.
Mehr Schnee vor allem im Norden
Schon am Samstag hatten sich in Norddeutschland die Unfälle auf glatten Straßen gehäuft. Viele weitere wurden aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern gemeldet. Es kam teils zu starken Beeinträchtigungen im Regionalverkehr der Deutschen Bahn. Am Flughafen Düsseldorf war der Flugverkehr zwischenzeitlich eingestellt.
In der Nacht zum Montag erwartet der Deutsche Wetterdienst an manchen Orten zweistellige Minusgrade. Im Süden sind demnach Tiefstwerte zwischen minus 10 und minus 15 Grad möglich, im Rest des Landes zwischen minus 3 und minus 9 Grad. Dabei seien vor allem im Norden Schneeschauer möglich.