Winterwetter: Wasserstände an der Ostsee normalisieren sich nach Sturm
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10. Januar 2026, 10:06 Uhr Quelle: dpa Hamburg/Schleswig-Holstein

Hochwasser an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. © Frank Molter/dpa
Der Wintersturm «Elli» hat der Ostseeküste Schleswig-Holsteins eine Sturmflut gebracht. In Mecklenburg-Vorpommern blieben die Wasserstände durchweg unter dieser Marke. Die höchsten Wasserstände wurden nach Angaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Flensburg und an der Schlei gemessen. Die Städte Flensburg und Schleswig etwa hatten über Schutzmaßnahmen berichtet. Angaben über Schäden gab es nicht.
In Flensburg waren es 1,33 Meter über dem normalen Stand, so dass tiefer gelegene Bereiche am Hafen überspült wurden. Der Pegel in Schleswig fiel aus, der nahe gelegene Pegel Füsing zeigte maximal 1,37 Meter über normal an. In Kiel wurde der höchste Wasserstand bei 1,16 Meter gemessen, in Lübeck bei 1,15 Meter. Die Wasserstände sanken am Vormittag wieder. Eine Sturmflut beginnt definitionsgemäß an der Ostsee bei einem Wasserstand von einem Meter über dem Normalstand.
In Mecklenburg-Vorpommern erreichte die Ostsee ihren höchsten Wasserstand in Wismar bei 97 Zentimetern über normal und in Warnemünde bei 89 Zentimetern.
Nach BSH-Angaben werden sich die Wasserstände in beiden Bundesländern rasch normalisieren.
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