Das Gehirn will Zucker, und zwar möglichst viel. Das hat die Evolution so angelegt. Aber das Verlangen lässt sich abtrainieren. Der kalte Entzug klappt meistens nicht.
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Z+ (abopflichtiger Inhalt); Zuckerkonsum: Wie komme ich vom Zucker los?
Das Gehirn will Zucker, und zwar möglichst viel. Das hat die Evolution so angelegt. Aber das Verlangen lässt sich abtrainieren. Der kalte Entzug klappt meistens nicht.
Nach dem Mittagessen kreisen die Gedanken nur noch um den süßen Abschluss. Pünktlich um 16 Uhr steigt das Verlangen nach der Kuchenpause. Zucker ist überall, der Mensch steckt in einer Falle: Er liebt Süßes und kann der Versuchung kaum widerstehen, das hat die Evolution so angelegt. Gleichzeitig sind Menschen von so viel Zucker umgeben, dass er sie krank macht. Aber es gibt Tricks, dem Verlangen zu entgegnen.
Schon als Babys lernen wir: Zucker ist überlebenswichtig. In einer Lebenszeit, in der das Gehirn rasant wächst, brauchen wir viel davon. Deshalb ist die Muttermilch so süß, deshalb haben wir eine angeborene Süßpräferenz, deshalb sind Kinder in der Regel besonders wild auf Naschereien. Zucker bedeutet schnelle Energie, aber Körper und Gehirn sind eigentlich auf ein Leben angepasst, in dem Zucker in wilden Früchten an Busch und Baum hängt. Nicht in endlos langen Süßigkeitenregalen im Supermarkt liegt und versteckt in Fertigpizza, Müsli oder Toastbrot steckt. Als wäre all das nicht genug: Der Körper produziert Zucker in Form von Glukose aus (gesundem) Essen selbst.