28. Verhandlungstag: Mitarbeiter des Jugendamtes sagen im Block-Prozess aus
BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen
8. Januar 2026, 3:30 Uhr Quelle: dpa Hamburg/Schleswig-Holstein

Der Prozess gegen Christina Block geht weiter. (Archivbild) © Marcus Brandt/dpa
Beim ersten Termin des Block-Prozesses (9.30 Uhr) im neuen Jahr sollen drei Mitarbeiterinnen des Jugendamtes Hamburg als Zeuginnen aussagen. Vor dem Landgericht geht es nun um den jahrelangen Sorgerechtsstreit der früheren Eheleute Christina Block und Stephan Hensel gehen.
Hauptangeklagte in dem Prozess ist die Unternehmerin Christina Block. Ihr wird vorgeworfen, den Auftrag zur Entführung ihrer beiden damals 10 und 13 Jahre alten Kinder gegeben zu haben. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette «Block House», Eugen Block, bestreitet das. Die Kinder waren im Sommer 2021 nicht wie vereinbart nach einem Wochenendbesuch bei ihrem Vater in Dänemark nach Hamburg zurückgekehrt. Es gab danach so gut wie keinen Kontakt zur Mutter, hatte die Angeklagte im Prozess berichtet.
Sicherheitsmanager im Fokus
An drei Verhandlungstagen im Dezember war der mutmaßliche Chef der Entführer befragt worden. Der Geschäftsführer eines israelischen Sicherheitsunternehmens soll die Entführung aus Dänemark in der Silvesternacht 2023/24 organisiert und durchgeführt haben.
Er ist in dem Fall auch Beschuldigter und war bis zum vergangenen Herbst mit Haftbefehl gesucht worden. Für seine freiwillige Aussage sicherten ihm die Ermittlungsbehörden sicheres Geleit zu. Der 68-Jährige gehört aber nicht zu den insgesamt sieben Angeklagten im aktuellen Prozess. Er soll weiter befragt werden - wann, ist aber noch unklar.
© dpa-infocom, dpa:260108-930-512105/1